Meine Fitnesskarriere begann Anfang 2017 mit einem einfachen Neujahrsvorsatz. Ich hatte keine Ahnung von Training, Ernährung und Regeneration, war jedoch topmotiviert. Stundenlang recherchierte ich im Internet und in Büchern über Trainingstechniken, Ernährungsformen und Strategien. Verschiedenste Ansätze wurden ausprobiert, mal mehr und mal weniger erfolgreich.
Im Herbst 2019 habe ich mich entschieden, meine ersten Wettkampferfahrungen im Bodybuilding zu machen. Ich war zwar nicht sehr erfolgreich, konnte jedoch sehr viel dazulernen und bin froh diese Erfahrung gemacht zu haben. Die Wettkämpfe motivierten mich, noch mehr Gas zu geben.
Ich habe meinen damaligen Trainingsplan Ende 2019 komplett verworfen und einen neuen Plan nach wissenschaftlichen Ansätzen erstellt. Meine Überlegung dahinter war, dass Motivation alleine früher oder später nicht mehr ausreicht um optimale Ergebnisse zu erreichen. Ich begann deshalb, mich auf eine strukturierte, langfristige Trainingsplanung zu fokussieren. Auch wenn es mich viel Zeit kostete zu recherchieren und meinen neuen Trainingsplan zu erstellen hat es sich definitiv gelohnt. Ich konnte deutliche Erfolge verzeichnen und weiss nun ziemlich genau, was mein Körper braucht und auf welche Reize er wie reagiert.
Meiner Meinung nach verschwenden die meisten Trainierenden sehr viel Zeit im Fitnessstudio, da sie nicht nach einem effizienten Trainingsplan trainieren. Bei mir war es bis zur Komplettumstellung meiner Strategie nicht anders. Könnte ich an meiner Trainingsvergangenheit etwas ändern, hätte ich ganz klar bereits früher auf wissenschaftliche Ansätze gesetzt.
Meine Motivation für aesthetics coaching setzt genau an diesem Punkt an. Ich möchte anderen Menschen Zugang zu einem gut strukturierten Plan geben können, ohne dass diese sich im Vorfeld stundenlang mit trockener Trainingstheorie abmühen müssen.
Bereits seit meiner Kindheit bin ich extrem sportbegeistert. In jungen Jahren trat ich dem FC Widnau bei und mit elf Jahren bekam ich die Chance zum FC St. Gallen in die U12 zu wechseln. Pro Woche hatte ich vier bis fünf Trainingseinheiten, was mir viel Disziplin abverlangte. In der U16 (nach vier Jahren) verlor ich die Motivation vom Fussball und suchte eine neue Herausforderung.
Darauf habe ich mit Ultimate Martial Arts begonnen und machte parallel dazu meine ersten Erfahrungen in einem Homegym. Schnell merkte ich, dass ich intensiver an meinem Körper arbeiten möchte und löste mein erstes Abo in einem Fitness Center. Zusätzlich fing ich an mein Wissen über diverse Themen wie Muskelaufbau, Trainingstechniken, Ernährungskonzepte und mehr zu erweitern.
Mit voller Motivation fing ich an zu trainieren und verbrachte unzählige Stunden im Fitnessstudio. Da diese Art von Training anfangs neu für mich war, hat sich mein Körper durch die neuen Reize entsprechend sehr gut und schnell angepasst. Nach einigen wenigen Monaten haben sich die Erfolge verschlechtert, wodurch auch meine Motivation nachliess. An diesem Punkt musste ich meine Trainingsplanung überarbeiten. Ich dachte härteres Training würde mir mehr Erfolge einbringen, leider war dies rückblickend die falsche Entscheidung. Durch das (zu) harte Training verletzte ich mich oft, was zu ungewollten Trainingspausen geführt hat.
All diese Erfahrungen zeigten mir, dass Fitness und Bodybuilding ein sehr komplexes Thema ist, worin sich viele Aspekte wie beispielsweise das Mindset, Wohlbefinden und die Zielsetzung widerspiegeln.
Im Jahr 2018 machte ich dann eine Ausbildung zum Fitness-Instruktor, um mein Wissen zu festigen und um es anderen Personen besser vermitteln zu können. Aktuell habe ich grosse Begeisterung für Street Workout Trainings und kombiniere diese mit meinem normalen Trainingsplan. Mittlerweile habe ich keine verletzungsbedingte Trainingsausfälle mehr und kann mit voller Begeisterung meine sportlichen Ziele verfolgen und verwirklichen.
Ich wollte aesthetics coaching gründen, damit ich anderen Menschen helfen kann ihre Ziele schneller zu erreichen und Rückschläge durch Verletzungen vorzubeugen.
